9. Oktober 2019

Registrierkassen – aktuelle Informationen

Bin gerade in Wien beim Arbeitskreis Registrierkassensoftware. Hier gibt es von Referenten aus dem Finanzministerium kompetente Informationen über Erfahrungen aus Kassenprüfungen. Das ist für uns sehr wichtig, weil wir natürlich weiterhin eine möglichst perfekte Registrierkasse in den Programmen haben wollen. Dazu gehört auch, schon jetzt zu wissen, wo in Zukunft die Finanzbehörde genauer prüfen wird und was von den Programmen erwartet wird.

Was hier unter anderem ausführlich diskutiert wurde, ist das DEP 131, also die Verpflichtung, möglichst alle Eingaben in die Programme zu dokumentieren. Diese Verpflichtung gibt es schon seit den 1990er-Jahren, also seit es in größerer Anzahl elektronische Registrierkassen gibt. Für uns bedeutet dies, dass die Textdateien, wo jedes Programm mitschreibt, was gerade gemacht wird, noch mehr Informationen darüber enthalten werden, wie sich Geschäftsfälle entwickelt.

Um auch eines automatisch auswerten zu können, das jetzt nur teilweise nachgelesen werden kann: Der abgebrochene Geschäftsfall. Der Fall also, dass die Leistungen und Artikel erfasst sind, dann aber nicht abgeschlossen werden kann, weil der Kunde kein Geld bei sich hat oder es sich anders überlegt. Es gibt Gerüchte, dass es Programme gäbe, wo dem Kunden am Bildschirm die Quittung gezeigt wird, die nach der Bezahlung aber nicht abgeschlossen wird, sondern eben abgebrochen. Uns ist wichtig, dass in unseren Programmen die Vorgänge derart umfangreich und maschinenlesbar protokolliert sind, dass da keinerlei Vermutungen über eventuelle Manipulationsmöglichkeiten aufkommen können.

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