31. Juli 2017

Nullbeleg und Monatswechsel

Weil gerade wieder Monatswechsel ist, möchte ich daran erinnern: Die Registrierkassenverordnung fordert die Erstellung eines Nullbelegs (den wir am Monatswechsel Monatsbeleg nennen) beim Monatswechsel. Im Praxisprogramm gibt es dazu eine Druckfunktion in den Optionen. Der Beleg kann aufbewahrt werden. Genaugenommen müsste er nur erstellt, aber nicht gedruckt werden, sondern nur jener am Jahresende. Die Druckfunktion nehme ich später vielleicht heraus. Wichtig: Bisher wird der Monatsbeleg nicht automatisch erstellt, die Erstellung muss aktiv ausgeführt werden. Idealerweise am Ende des letzten Arbeitstages im Monat oder vor Beginn des ersten Arbeitstages im Folgemonat.
Der Beleg am Jahresende ist dann auch mit der Belegcheck-App (selber machen oder der Buchhalter/Steuerberater, wie beim Startbeleg) einzuscannen. Dabei wird der Stand des Umsatzzählers an die Finanzbehörde übermittelt. Das ist übrigens die einzige Information, die aus der Registrierkasse im normalen Betrieb an die Behörde geht. Der Stand des Umsatzzählers am Jahresende für jede Kasse.

Da möchte ich auch mit einer falschen Information aufräumen, die ich manchmal sehe: Es wird nichts zurückgestellt. Auch nicht am Jahreswechsel. Vergleichbar ist der mit dem Kilometerzähler eines Autos, der auch immer weiter läuft.
Der Nullbeleg heißt deshalb so, weil der Beleg eine Summe von 0 Euro bei allen Steuersätzen hat. Er lässt sich auch jederzeit zwischendurch erzeugen. Der einzige Zweck des Nullbelegs ist die verschlüsselte Festschreibung des Umsatzzählers im QR-Code (wie bei jedem normalen Beleg auch), ohne dabei neuen Umsatz zu generieren. Dabei wird nur die Barbelegnummer um 1 erhöht.

Im Praxisverwaltungsprogramm finden sich unter Hilfe – Online weitere Informationen dazu. Neben der Erstellung des Monatsbelegs ist da auch die Datensicherung beschrieben.

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