3. Mai 2016

Nie Urlaub?

Nach der in manchen Bereichen sehr persönlich gehaltenen Nachricht an die Anwender der Praxisverwaltung vor einigen Tagen, habe ich einige recht interessante Reaktionen bekommen.

Heute wurde ich gefragt, ob ich eigentlich nie Urlaub mache. Kann sein, dass es so aussieht, aber ganz so schlimm ist es nicht.

Meine Arbeit sieht so aus, wie ich sie immer haben wollte: Den ganzen Tag auf irgendwelchen Computern herumtippen und ein bisserl mit dem Auto herumfahren. Vielleicht nicht ganz so intensiv, wie es derzeitig notwendig ist. Aber diese kurze Beschreibung trifft es recht gut. Da wird ein Termin einige Autostunden entfernt schon mal zum zweitägigen Ausflug mit kleinen Etappen, unterbrochen von einigen Terminen über Internet. Und für mich als gelernter Milchbauer, der jeden Tag früh und pünktlich aufstehen musste, um Kühe zu melken, ist die Arbeit jetzt sowieso wie Dauerurlaub. Ich habe gerne mit Rindern gearbeitet, aber die notwendige Zeiteinteilung war nicht mein Ding.

Urlaub kommt auch vor, richtet sich aber vor allem nach meiner Frau, die in der Produktion von Mozartkugeln arbeitet (http://www.original-mozartkugel.com/, das ist die Firma wo 1890 die Mozartkugel erfunden wurde) und fünf Wochen Urlaub im Jahr schon länger vorher planen muss. Da ich meine Arbeit praktisch überall hin mitnehmen kann, aber auch nicht vorher Urlaub ankündige und auch keine automatischen Abwesenheits-Nachrichten als Antwort auf E-Mails versende, fällt aufmerksamen Beobachtern vielleicht nur auf, dass die Programmierung etwas langsamer geht und ich am Telefon gar nicht erreichbar bin. Aber das kommt sonst auch vor, weil die Wünsche meistens etwas mehr sind, als ich an Arbeit schaffe.

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