7. August 2017

Endlich wieder normal arbeiten

In diesem Beitrag möchte ich mal einige persönliche Dinge ansprechen, dafür sollte in einem Blog auch Platz sein.

Arbeiten bedeutet für mich, den ganzen Tag am Computer sitzen und ein bisserl mit dem Auto herumfahren. Was ich aber gerne mache, ich habe mir diese Arbeit selbst ausgesucht.

Nach zwei sehr anstrengenden Jahren in denen ich wegen der großen Nachfrage nach dem Praxisverwaltungsprogramm, getrieben von der Registrierkassenpflicht, die gesunde Menge an Arbeitsstunden pro Woche weit überziehen musste, was nicht immer lustig war, hat sich die Lage jetzt wieder normalisiert. Einen oder zwei persönliche Termine in der Woche, die restliche Zeit am Computer. Das ist dann gerne auch mitten in der Nacht, so wie jetzt gerade. Programmieren ist eine kreative Arbeit, vergleichbar mit dem Schreiben eines Buches, die dann erledigt werden muss, wenn gerade die Ideen daherkommen. Da sitze ich dann hier in Siezenheim vor den Bildschirmen, Musik im Kopfhörer, diktiere ins Mikrofon und tippe auf der Tastatur. Tagsüber arbeite ich bei schönem Wetter gerne im Auto. An schönen Plätzen, wenn der Wind leicht durch die Fenster strömt, optimal mit dem Duft von Heu oder frisch gemähtem Gras, da kann kein Büroarbeitsplatz mithalten. Und dank flächendeckendem Internet und leistungsfähigem Laptop ist das problemlos möglich.

Dafür bin ich dann meistens vormittags nicht gut erreichbar. Irgendwann muss auch ich mich erholen und deshalb fange ich die Tage eher ruhig an. Mit einem kleinen Frühstück bei McDonalds oder im Fitnessstudio, wo ich versuche jene Muskeln zu trainieren, die bei meiner Arbeit nicht beansprucht werden. Das sind bei mir arbeitsbedingt fast alle.

Sehr gut bewährt hat sich, die Kommunikation vor allem schriftlich zu machen, das werde ich beibehalten. Ich telefoniere zwar gerne und rufe zurück wenn möglich, viel effizienter geht es in den meisten Fällen aber über E-Mail, WhatsApp und SMS.

Derzeit programmiere ich vor allem an Funktionen die nicht so häufig benötig werden, den betroffenen Anwendern aber natürlich sehr wichtig sind. Da ist Einiges liegen geblieben in der letzter Zeit.
Besonders dankbar bin ich allen, die mir ihre Wünsche mitteilten, auf Probleme aufmerksam machten und dabei in den letzten zwei Jahren sehr viel Geduld aufbrachten, bis ich endlich Zeit hatte, die Sachen zu bearbeiten. Ich hoffe, die Ideen und Wünsche werden auch in Zukunft kommen, und Erinnerungen an Vergessenes. Wie es jetzt aussieht, kann ich in den meisten Fällen wieder halbwegs schnell reagieren, ohne dass dabei ungesunder Stress aufkommt.

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