9. März 2017

Diskussion über Kalte-Hände-Regelung

Im Gespräch mit Tierärzten ist jetzt mehrmals die Idee aufgetaucht, draußen beim Kunden Abgabebelege und sogar Quittungen zu drucken, die Bareinnahmen aber erst beim Import am Hauptrechner, der dann unverzüglich bei Rückkehr in die Ordination zu machen wäre, zu signieren. Dann bräuchte man nur am Hauptrechner eine Signaturkarte. Begründet damit, dass Tierärzte unter die Kalte-Hände-Regelung fallen.

Ich meine, dass das falsch ist. Weil die Regelung nur dann gilt, wenn nicht zumutbar ist, einen Computer zu verwenden. Wenn aber der Computer und der Drucker schon dabei sind und sogar damit gedruckt wird, fällt das Argument mit der Zumutbarkeit weg. Und daher sind die Belege für Bar- und Kartenzahlung auch am untergeordneten Rechner zu signieren und mit QR-Code zu versehen.

Nicht nur Programmierer, auch Steuerberater machen Fehler und sind nicht immer optimal informiert. Deshalb empfehle ich einen Anruf in der österreichischen Tierärztekammer, wo man die Diskussion kennt und sich damit befasst hat.

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